Und wieder ein neuer Facebook-Algorithmus: Like-Bettelei ade? Wie man unter dem Radar bleiben könnte…

Facebook hat wieder am Algorithmus des Newsfeeds geschraubt, wie sie gestern in ihrem Blog bekannt gegeben haben. Dabei hat es 3 Klassen an Posts erwischt, die in Zukunft weniger organische Reichweite erhalten sollen: Like-Bettelei, häufig mehrfach auftretende Bilder (z.B. Memes) und Posts mit Links zu Spammy-Sites. Auch Allfacebook.de hat das Thema schon zur Diskussion freigegeben.

Ich hab mir mal dazu Gedanken gemacht, wie man Facebook etwas austricksen könnte und trotzdem mit den Methoden noch weiterarbeiten könnte, ohne aufzufliegen. Das Ganze ist natürlich noch nicht ausgetestet, könnte in der Theorie aber funktionieren.

Like-Bettelei

Gerade Posts mit Like-Bettelei gab es zwischenzeitlich vor einigen Monaten extrem häufig und sie haben mich auch tierisch genervt. Da ich davon nie wirklich ein Fan war, bin ich auch sehr froh, dass sowas in Zukunft mit weniger Reichweite „belohnt“ wird. Like-Bettelei sollte aufgrund des Wordings im Post sehr einfach erkennbar sein („Klicke gefällt mir…“, „Gib uns einen Like…“, „Share oder Comment“…). Fraglich ist, wie man soetwas erkennen möchte, wenn die Handlungsaufforderung z.B. mit Photoshop in ein Bild hineingeschrieben wird? Wäre ein Versuch wert!

Häufig auftretende Bilder

Facebook will die Reichweite der Bilder, die ein User schon häufig über andere Seiten gesehen hat, einschränken, damit einem nicht immer derselbe Mist angezeigt wird. Facebook muss also Möglichkeiten haben, Bilder miteinander zu vergleichen. Wenn man es richtig machen will, bedeutet das, dass man möglichst immer eigenes Bildmaterial nehmen sollte, da das noch nicht im Internet kursiert und damit keinen Reichweitenbeschnitt bekommen würde. Viele nutzen allerdings Stockphotos oder Memes, die eben alles andere als unique sind. Was helfen könnte: Bildgröße verändern, Bildausschnitt verändern (beschneiden), Bildqualität verändern, Text dem Bild hinzufügen oder ein Webseitenlogo unten rechts ins Bild setzen. Vielleicht reichen diese Stellschrauben schon aus, um ein Bild zu erschaffen, dass sich technisch vom Original unterscheidet.

Links zu Spammy-Sites

Facebook will die Reichweite von Posts zu Seiten mit zu viel Werbung verringern. Nun ich muss gestehen, hier hab ich keine Idee, wie und vor allem wo Facebook die Grenze zieht. Möglicherweise wird hier mit einer manuellen Blacklist gearbeitet, die im Laufe der Zeit immer weiter anwächst. Ausschlaggebend könnte die Anzahl der User sein, die einen Beitrag als Spam melden. Sollte dem so sein, kann man eigentlich im Fall einer Penalty die Domain nur wechseln, oder man entfernt die Werbung.

 

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Über den Autor

Patrick

Ich bin der Gründer der Startup Akademie und seit 2004 im Online Marketing unterwegs. Seitdem hab ich über 300 Projekte mit aufgebaut und betreut. Meine Erfahrungen teile ich hier mit anderen Gründern und Marketern. Du brauchst ein Coaching im Online Marketing? Hier kannst du mich buchen!

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